Vereinigte Bürgerinitiativen Dresden
Für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge

September 2009
Monatsarchiv - insgesamt 3 Einträge.

Baumschutzsatzung unter neuer CDU-FDP-Regierung

30 Sep

Autor: admin - Kategorie: Baumschutzsatzung

SZ vom 24.9.2009

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Häuslebauer trennen sich von den Freien Bürgern

04 Sep

Autor: admin - Kategorie: Archiv

Zur Kommunalwahl haben die Vereinten Bürgerinitiativen zur rückwirkenden Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eng mit den Freien Bürgern zusammengearbeitet. Einige Mitglieder stellten sich direkt zur Wahl. Jetzt gibt es aber Streit. „Wir beenden die Zusammenarbeit mit den Freien Bürgern“, sagte gestern Gert Lechner, Vorsitzender der Bürgerinitiativen. Die Bürgerinitiativen seien sauer über die Besetzung der Ortsbeiräte. Die Freien Bürger ignorierten wiederholt eine demokratische Vorgehensweise, kritisierte er. Von Anfang an habe Stadtrat Christoph Hille versucht, andere Kandidaten ins Spiel zu bringen. Damit wurden weder Klaus Bongartz noch Marko Tonn in die Ortsbeiräte gewählt. Das Vorgehen erinnere stark an die Querelen in der Bürgerfraktion des alten Stadtrats nur Monate vor der Wahl, bedauerte Lechner.

Stadtrat Christoph Hille weist die Vorwürfe zurück. Es habe keine Absprachen gegeben. „Die Kandidaten für die Ortsbeiräte wurden demokratisch in geheimer Wahl bestimmt“, sagte er. (SZ/kle)

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Warum soll der Anlieger für Straßenbau zahlen?

03 Sep

Autor: admin - Kategorie: Medienspiegel

Christian Rietschel, Vorsitzender des Haus & Grund Dresden e. V., schreibt zum Artikel “Ausbaubeiträge sorgen weiterhin für Wirbel” (27. August):

Warum soll der Anlieger für Straßenbau zahlen?

Die Stadt beschließt und der private Anlieger muss zahlen - eine verkehrte Welt hat sich die Politik ausgedacht! Doch wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen - nur so entsteht Sparsamkeit! Aus fremden Kassen lässt sich nämlich leicht prassen.

Warum soll der Anlieger zahlen? Schließlich hat er null Mitspracherecht. Glatte neue Pisten werden schnell zu Rennstrecken und der Anlieger hat nichts als mehr Verkehr. Dafür soll er auch noch zahlen? Wie perfide die Rechtsprechung hierzu ist, machen einige Urteile bis hin zum Bundesverwaltungsgericht deutlich: Die neue Straße sei eine Wertsteigerung für die Anliegergrundstücke. Da das selbst vereidigte Sachverständige nicht bestätigen, meinte das Bundesverwaltungsgericht, es komme nicht auf eine reale Wertsteigerung an, eine imaginäre Wertsteigerung reiche aus! Wir freuen uns über jeden politischen Widerstand gegen derlei Abzockerei, die bewusst auf eine Minderheit zielt, schließlich will man die Mehrheit der Wähler nicht verprellen.

Sieht so Gerechtigkeit aus? Übrigens wurde einst die Grundsteuer eingeführt, um die gemeindlichen Infrastrukturen zu finanzieren! Als sie nicht mehr reichte, wurde die Gemeinheit der Straßenausbaubeiträge ausgedacht - um zusätzlich abzukassieren! Und es ist keineswegs so, dass es keine Fördermittel mehr gibt, wenn die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden. Die möglichen Straßenausbaubeiträge werden lediglich angerechnet auf die Förderquote. Mit etwas einfacherem Ausbau ist das aber schnell ausgeglichen und der lokale Friede wieder hergestellt.

Zu dem gleichen Thema konstatiert Herbert Dude aus Dresden:

Kommune ist Solidargemeinschaft

Alte Regel: Wer mit gleichem Recht Straßen und Wege benutzen darf, zahlt mit gleichem Recht und gleicher Pflicht. Eine Kommune ist eine Solidargemeinschaft und diese kommt als solche für ihre Infrastruktur auf.

Auch das Land bleibt außen vor für Extrawünsche einer Kommune. Das sollten Kommunalpolitiker und ihre Verwaltungen wissen und beherzigen.

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